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Was ist eine Softwarelösung?
Was ist eine Individuallösung?
Was ist eine Individualsoftware?
Was bedeutet Business-Intelligence?
Was bedeutet Geschäftsprozessoptimierung?
Was ist eine Softwarelösung?
In der IT-Branche versteht man unter einer Lösung eine Anwendungssoftware oder eine Kombination aus Software und Hardware für eine bestimmte, konkrete Aufgabenstellung, die also der Lösung eines konkreten Problems des Kunden dient. Softwareunternehmen, die solche Anwendungsprogramme entwickeln und/oder vertreiben, nennt man im Unterschied zu den Systemsoftware-Herstellern auch Lösungsanbieter. Lösungsanbieter sind sowohl Großunternehmen wie z. B. IBM oder SAP, als auch mittelständische Softwarehäuser jeglicher Größe und Spezialisierung. Solche Lösungsanbieter, die nicht selbst Software herstellen, sondern Programme
Dritter vertreiben und für den Kunden anpassen, nennt
man auch Systemintegratoren.
Was ist eine Individuallösung?
In der IT-Industrie und in der Verwaltung versteht man unter einer Individual-lösung eine für einen Kunden individuell angefertigte Anwendungs-Software - als Alternative zum Einsatz von Standard-Software oder Branchen-Software. Zu den wichtigsten Anwendern von Individuallösungen zählen grosse Behörden und vergleichbare Einrichtungen, da aufgrund der Vielfalt und Änderungshäufigkeit von gesetzlichen Vorschriften, Verantwortlichkeiten und politischen Interessen nur selten exakt passende marktgängige Softwareprodukte verfügbar sind. Da dies ein typisches Problem von Verwaltungseinheiten ist, sind Individuallösungen meist Datenbankanwendungen, die öffentlich, oftmals europaweit ausgeschrieben werden müssen.
Was ist eine Individualsoftware?
Wenn sich ein Unternehmen für die Erstellung einer Individualsoftware
entscheidet kann dies unterschiedliche, einander nicht ausschließende Gründe
haben:
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Weil es ein entsprechendes Programm nicht gibt
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Weil zwar es eines gibt, es aber wegen zu hoher Kosten nicht erschwinglich
scheint
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Weil dieses Programm nicht bekannt ist
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Aus sonstigen Gründen nicht verfügbar ist.
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Die verfügbaren Programme erfüllen ähnliche, aber nicht genau die
geforderten Punkte.
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Es soll eine Software geschaffen werden, die mit bestehender Software oder
Hardware zusammenarbeitet.
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Oder man möchte eine vollkommene Kontrolle über die künftige Entwicklung der
Software und Beherrschung des Quellcodes garantieren.
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Die Entwicklung von Individualsoftware hat häufig den Charakter eines
Forschungsprojektes. Denn nicht nur die Zielvorgaben sind in der Regel
(mangels Kenntnis der Softwaretechnologie, des technisch machbaren oder
wegen nicht genügend tief durchdachter Thematik) unscharf. Die Lösung ist
oft auch für den Entwickler ein zumindest teilweise unbekanntes Terrain.
Häufig herrscht beim Auftraggeber der Gedanke vor "wenn ich mich schon in so
ein Projekt stürze, dann soll es auch alle meine Wünsche erfüllen", dies
wird später aufgrund von Kostengründen häufig relativiert.
Was
bedeutet Business-Intelligence?
Der Begriff Geschäftserhellung oder englisch Business-Intelligence (engl. geschäftliche Nachforschung, geschäftliche Erkenntnisse, Abk. BI, von einigen Autoren fälschlich mit „Geschäftsintelligenz“ übersetzt) wurde Anfang bis Mitte der 1990er Jahre populär und bezeichnet Systeme und Prozesse zur systematischen Analyse (intelligence) des eigenen Unternehmens und seines kommerziellen Umfelds bzw. bestimmter Teilaspekte dieser. Ziel ist die Gewinnung von Erkenntnissen, die in Hinsicht auf die Unternehmensziele bessere operative, taktische oder strategische Entscheidungen ermöglichen. Dies geschieht mit Hilfe bestimmter analytischer Konzepte und EDV-Systeme, die Daten über das eigene Unternehmen, Mitbewerber oder Marktentwicklung in Hinsicht auf den gewünschten Erkenntnisgewinn auswerten. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können Unternehmen ihre Geschäftsabläufe, Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabler machen, Kosten senken, Risiken minimieren und die Wertschöpfung vergrößern. Der Begriff wird dem Fachgebiet der Wirtschaftsinformatik zugerechnet.
Was
bedeutet Geschäftsprozessoptimierung (GPO)?
Geschäftsprozessoptimierung
(engl. Business Process Reengineering) bezeichnet die Gesamtheit aller Aktivitäten
und Entscheidungen zur Verbesserung von
Geschäftsprozessen in einem Unternehmen.
Beispielhafte Auslöser der
Geschäftsprozessoptimierung sind:
hohe Durchlaufzeit
hohe Prozesskosten
geringe Produktivität
hohe Fehlerquote
etc.
1. Identifikation und
Modellierung:
Identifikation eines Geschäftsprozesses (z.B.
CRM-Prozess), dessen Optimierung einen
überdurchschnittlichen Nutzen (ROI) für Ihr
Unternehmen garantiert. Formalisierung dieses
Prozesses incl. aller (wechselwirkenden)
Teil-Prozesse und Bestimmung sämtlicher messbarer
Prozess-Einfluss-Faktoren.
2. Messung und Analyse:
"Vermessen" dieses Geschäftsprozesses durch gezielte
Erfassung und Speicherung aller Prozess-Daten.
Basierend auf der Analyse dieser Daten werden
spezielle Ursache-Wirkungs-Modelle
(Data-Mining-Modelle) entwickelt, die die
Effektivität und die Effizienz dieses
Geschäftsprozesses erheblich steigern.
3. Optimierung und Integration:
Optimierung, Qualitätssicherung und Dokumentation
aller Data-Mining-Modelle sowie deren nahtlose
Integration in die Geschäftsprozess-Landschaft Ihres
Unternehmens. Erfolgsmessung und Soll-Ist-Vergleich
bzgl. des erzielten ROI.
Vorteile der Geschäftsprozessoptimierung:
Sinkende
Prozesskosten
Verkürzte
Durchlaufzeiten
Erhöhter
Durchsatz
Geringere
Warte-/Stillstandszeiten
Erhöhter
Komfort für alle Prozessbeteiligten (Mitarbeiter,
Kunden, Lieferanten)
verbessertes innovatives Image |